Screenreader

Auf dem Softwaremarkt gibt es eine große Auswahl an Screenreader von verschiedenen Herstellern, wie zum Beispiel JAWS oder IBM Homepage Reader. Auch diese Programme haben ihre Fehler, die das Wahrnehmen der Inhalte einschränken können und somit die Barrierefreiheit einschränken.

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Falsche Behandlung der Display - und Visibility - Werte

Besonders kritisch sind die Fehler in der Interpretation des Display - Wertes none oder des Visibility - Wertes hidden. Diese Werte werden gerne für das Ausblenden von Hilfslinks verwendet werden, die für graphische Browser eher nutzlos sind, wichtig aber für Textbrowser und Screenreader, siehe "CSS - Layouts - Die Basis".

Leider ignorieren viele Screenreader auf Grund der Deklarationen mit display und visibility auch diese Inhalte, obwohl sie es laut der CSS - Spezifikation gar nicht dürfen. Denn diese Eigenschaften sollen nur für Bildschrimmeiden gelten und die CSS - Spezifikation kennt explizite Eigenschaften für die Sprachausgabe, also auditvie Medien. Zum Beispiel läßt sich mit der Deklaration speak:none; die Sprachausgabe eines Textes verhindern.

Da aber die Benutzer dieser Screenreader keine Schuld haben, wäre es unfair diese von den Inhalten auszuschließen. Deswegen verwendet man für das Ausblenden folgende Regel.

.unsichtbar {
  display:block; /* Falls es ein Inlineelement ist */
  position:absolute;
  left:-5000px;
  width:200px;
}

In dieser Regel wird das Element einfach aus dem "Blickfeld" des Fensters verschoben (left:-5000px;). Diese Regel funktioniert tadellos in allen gängigen graphischen Browsern.

Eine ausführliche Beschreibung des Fehlers, inklusive ausführlicher Tabelle welcher Screenreader oder Textbrowser bei welchen Deklarationen Inhalte weglassem, findet sich auf der Seite "Screenreader Visibility (Neue Seite)", der Website css-discuss.incutio.com (Neue Seite).

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