warm up Warm up Vorlauf und Beratung
 

Webdesign als Aufgabe für Grafiker und Gestalter ist  technisch ein neues Medium. Unter dem Blickwinkel Projektplanung und -management oder dem Erarbeiten von zielgruppenorientierten Designstrategien sind es hingegen gewohnte Arbeitsschritte.
Denn nicht die technischen Möglichkeiten, Features oder neuesten Programmerweiterungen von HTML, Java und Co. stehen im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie man mit einem technisch eher rudimentären Medium ein ansprechendes Layout entwickelt.

Design ist eine Frage der Gestaltung. Das optische Erscheinungsbild ist die Herausforderung. Die Technik ist das Handicap, dem man in der Realisationsphase vielleicht (!) die eine oder andere Design-Idee opfert, oder weswegen man das Erscheinungsbild der Seiten gegebenenfalls modifiziert. Der Entwurf "dahinter"– das Scribble – und die Vorstellung vom angestrebten Design geben jedoch die grundsätzliche Richtung vor.

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1. Die ersten Fragen, die Sie mit dem Auftraggeber einer Website besprechen müssen, sind die Ziele und die Zielgruppe der Online-Präsenz sowie die daran geknüpften Erwartungen. Dazu dient ein erstes Beratungsgespräch, daß Sie mit dem Kunden führen. Es ist Ihre Aufgabe, sowohl die Erwartungen wie auch die Randbedingungen des Projekts zu analysieren und zu fixieren. Am Anfang stehen Fragen:
Wer ist die Zielgruppe, wie wollen Sie sie erreichen und warum?
Was sind die Hauptinhalte des Online-Angebots? Warum diese?
Welche Informationen werden über das Netz verbreitet, welche nicht, warum nicht?
Welche Vorteile, welchen Nutzen hat das Publikum, falls es sich die Seiten anschaut?
Welche Vorteile oder welchen Zugewinn hat der Auftraggeber durch den Online-Auftritt?
Wie gewährleisten Sie die Erfolgskontrolle?
2. Die Erfolgskontrolle ist schon bei Printpublikationen mit bekanntem Empfängerkreis eine diffizile Aufgabe, erst recht aber im Web mit nicht definierter Benutzerstruktur.
Das heißt in erster Linie, daß Sie eine genaue Vorstellung davon haben müssen, welche Informationen über die Website verbreitet werden, für wen und warum, die klassische Zieldefinition also der fünf großen "W":
Wer (bin ich)?
Was (will ich erreichen)?
Wen (will ich erreichen)?
Warum (nehme ich dieses Medium)?
Wie (formuliere/ gestalte ich es)?
5W
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wann + wo
Das "Wann" und "Wo", sonst Pflichtbestandteil jeder Projektplanung, entfällt hier, da es in diesem Fall eine eher technische Entscheidung ist (Provider oder Server, falls Provider, welcher, Startermin etc.), die in separaten Gesprächen fixiert werden muß.
+ für wen Das "für wen" berücksichtigt von Anfang an die technische Kompetenz der potentiellen Kunden/ Besucher als wesentliches Kriterium beim Seitenaufbau (Navigation, Informationsstruktur). Denn weder Inhalt noch Layout oder funktionale Elemente lassen sich ohne ein konkretes Gegenüber – die Zielgruppe und deren Kenntnisse bzw. Ausrüstung an Hard- und Software – optimieren.
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