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| Hochprozentiges:
Fünf-Stufen-Plan Nicht jedem paßt jeder Schuh, nicht alle ziehen
Klettverschlüsse dem Schnürsenkel vor. Arbeits- und Strukturpläne müssen der eigenen
Arbeitsweise entsprechen. Daher hier eine Variante in fünf Schritten zu je 20 %. |
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| Basisarbeit & Konzeption: Bei jedem Strukturmodell stehen Planung und Spezifikation am Anfang. Wichtigster Aspekt neben Zielgruppe und Projektziel ist der Inhalt. Erstellen Sie eine Übersicht über den Gesamtinhalt: Was muß hinein? Untergliedern Sie die Inhalte in Pflicht und Kür: Was muß, was soll, was kann an Inhalten auf der Website veröffentlicht werden? Die Einteilung in Dringlichkeitsstufen führt im gleichen Aufwasch zum Erstellen von Veröffentlichungsstufen: Was wird in welcher Reihenfolge veröffentlicht? Da sich Webseiten permanent ändern (sollten), stehen zum Beispiel am Anfang noch nicht alle Inhalte im Netz, sondern (je nach Projekt) zwischen 40 und 60 %. An den Inhalt direkt gekoppelt ist der Zeitrahmen, den man für das Projekt einräumt. Dabei legen Sie auch fest, was wann auf der Website eingebunden ist und wann die anderen Stufen publiziert werden. | ||
| Design und Gestaltung. Nach dem Abklären von Umfang, Ziel und Intention der Website entwerfen Sie die Website: als Scribble auf Papier oder mit einem Grafikprogramm wie Freehand, Illustrator oder Corel Draw. Für diese Vorstudien brauchen Sie noch kein HTML, denn Sie entwickeln zunächst den Grafikstil und die Gesamtoptik, das "look and feel". Experimentieren Sie mit Schriften und Schriftgrößen, mit Farben und Farbsets und dem generellen Aufbau des Interface. Entwerfen Sie ein Gestaltungsraster und arbeiten Sie für jeden Designentwurf ein paar Folgeseiten aus: Einstiegsseite, Indexseite, Folge- bzw. Inhaltsseite der einzelnen Rubriken, vielleicht noch eine Info- oder Kontaktseite. Prüfen Sie die Entwürfe anschließend, ob sie der mit dem Kunden festgelegten Spezifikation gerecht werden. | ||
| Templates
und Grafiken. Nach der Präsentation und Abnahme durch den Kunden gestalten Sie
als erstes die Grafiken und Templates. Überdenken Sie noch einmal die Struktur zur
Dateiablage und die Namenskonventionen. Zeichnen Sie anschließend Strukturpläne für die
komplette Website auf, und ordnen Sie die Inhalte samt Seiten und eingebetteten Grafiken
zu. Konstruieren Sie anschließend die Website als Funktionsmodell ohne Grafiken, dafür
mit allen Links. Insbesondere beim Einsatz von Framesets sind textbasierte
Funktionsmodelle eine sinnvolle Hilfe beim Ausarbeiten der Site. Steht das Strukturmodell,
kümmern Sie sich um die Navigation. Anschließend prüfen Sie die Site in einem ersten
Funktionstest und prüfen die einzelnen Seiten und die komplette Site auf Bedienbarkeit
und Funktion. Schließlich entwickeln Sie noch Mustervorlagen für alle Grafiken und Schriftgrafiken. Diese Muster sind samt der Dokumentation Vorlagen für die Produktion und spätere Updates. |
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| Umsetzung und
Produktion. Jetzt bauen Sie die komplette Website anhand Ihrer Strukturpläne Schritt
für Schritt auf. Trennen Sie den Seitenaufbau vom Erstellen der Grafiken (Textgrafiken,
Navigationselemente, Buttons, Icons, Fotos, Logos etc.). Optimieren Sie die Grafiken in
Bezug auf Paletten, Bildmaße und Dateigröße außerhalb der Website-Produktion. Füllen
Sie die Website mit Inhalten. Beim Einsatz von Frames müssen Sie (spätestens hier) festlegen, was Sie als "no-frame"-Alternative anbieten. Denn nicht alle Browser zeigen Frames an. Deshalb gestaltet man oft die wichtigsten Seiten parallel als Seiten ohne Frames. Für welche Ebenen/Inhalte entwickeln Sie diese Alternative? Bei entsprechend gründlicher Vorbereitung (alle Grafiken liegen vor, das Funktionsmodell der Site muß "nur" mit Inhalten gefüllt werden), ist die eigentliche Produktion richtig entspannend. Sie sehen, wie die Site "wächst und gedeiht". |
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Test und
Publikation. Abschließend prüfen Sie die Website auf "Herz und
Nieren" und zwar wiederum in mehreren Stufen:
Dabei testen Sie sowohl
die Einzelseite als auch die Funktionalität der kompletten Website. Für diesen
abschließenden Test eignen sich Checklisten besonders gut, von
denen Sie hier noch ein Beispiel finden. |
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